Was ist BauPVO?
Die Bauproduktenverordnung (BauPVO) bzw. Construction Products Regulation (CPR) ist das zentrale europäische Regelwerk für das Inverkehrbringen von Bauprodukten im EU-Binnenmarkt. Sie legt fest, unter welchen Bedingungen Bauprodukte eine CE-Kennzeichnung tragen dürfen und wie Hersteller ihre Leistungseigenschaften transparent und nachvollziehbar zu deklarieren haben.
Mit der novellierten Fassung CPR (EU) 2024/3110, die seit dem 8. Januar 2026 verbindlich gilt, wurden die Anforderungen an Nachhaltigkeit, Produktdokumentation und Umweltinformationen erheblich erweitert. Damit schafft die CPR einen einheitlichen Rechtsrahmen, der den Marktzugang mit Produktsicherheit und ökologischer Verantwortung verbindet.
Warum ist die BauPVO für Unternehmen wichtig?
Für Hersteller, Importeure und Händler von Bauprodukten ist die CPR-Konformität keine Option, sondern die Grundvoraussetzung für den legalen Marktzugang im Europäischen Wirtschaftsraum. Wer Produkte ohne gültige CE-Kennzeichnung oder mit unvollständiger Leistungs- und Konformitätserklärung in Verkehr bringt, riskiert Marktausschluss, behördliche Sanktionen sowie erhebliche Haftungsrisiken.
Mit der neuen CPR (EU) 2024/3110 steigen die Anforderungen nochmals spürbar an. Nachhaltigkeitsinformationen gewinnen regulatorisch massiv an Gewicht, wobei insbesondere Umweltinformationen nach der Norm EN 15804 eine zentrale Rolle spielen. Unternehmen, die ihre Produktdokumentation, Prüfnachweise und Umweltdaten bereits jetzt strukturiert aufbauen, sichern sich einen langfristigen Marktzugang. Gleichzeitig stärken sie ihre Position bei öffentlichen Ausschreibungen und sind für aufkommende Berichtspflichten bestens vorbereitet.
Die wichtigsten Vorteile auf einen Blick
Unsere Dienstleistungen zur Bauproduktverordnung
Wir unterstützen Unternehmen dabei, die komplexen Anforderungen der neuen CPR (EU) 2024/3110 sicher umzusetzen. Unser Fokus liegt auf der Verknüpfung von Marktzugang (Compliance) und zukunftsorientierter Nachhaltigkeit.
- Begleitung bei der Umstellung auf die neue CPR (EU) 2024/3110.
- Prüfung vorhandener Produktdokumentationen
- Identifikation von Handlungsbedarfen
- Identifikation relevanter harmonisierter Normen (hEN)
- Erstellung und Prüfung von Leistungs- und Konformitätserklärung
- Unterstützung bei der korrekten CE-Kennzeichnung
- Auswahl und Implementierung geeigneter Systeme zur Bewertung der Leistungsbeständigkeit
- Aufbau von Nachhaltigkeitsdaten
- Erstellung von EPDs (Umweltproduktdeklarationen) nach EN 15804
- Erstellung von LCAs (Ökobilanzen) nach ISO 14040/44
- Berechnung von PCFs nach ISO 14067
- Erstellung und Optimierung des Digitalen Produktpass (DPP)
- Bereitstellung eines vollständig strukturierten, regulatorisch konformem DPP-System
- Aufbau einer lückenlosen Dokumentation
- Praxisnahe Schulungen für Fach- und Führungskräfte
Einzigartige Vorteile bei PPP
Unser Ansatz ist maßgeschneidert und basiert auf einem tiefen Verständnis für die spezifischen Bedürfnisse und Herausforderungen jedes Unternehmens. Wir bieten Expertise in allen Bereichen der CPR, von der Gap-Analyse bis zur vollständigen Marktkonformität.
- Schnelle Bearbeitung: Dank modernster Softwaresysteme liefern wir Ergebnisse in Rekordzeit.
- Internationales Team: Unser globales Team steht Ihnen bei allen Fragen und Projekten rund um die CPR zur Seite.
- Branchenexpertise: Unser Team verfügt über tiefgreifende Kenntnisse in den Bereichen Produktregulatorik und CE-Konformität und kann auf umfassende Erfahrung in verschiedenen Branchen zurückgreifen.
- Maßgeschneiderte Lösungen: Jedes Unternehmen ist einzigartig, und daher bieten wir maßgeschneiderte und individuelle Lösungen an, die Ihren speziellen Bedürfnissen entsprechen.
- Effizienz und Zeitersparnis: Durch standardisierte Vorlagen helfen wir Ihnen, den Umsetzungsprozess zu beschleunigen und Ihre Ressourcen effizienter einzusetzen.
- Kontinuierliche Unterstützung: Wir sind Ihr langfristiger Partner für CPR-Konformität. Unsere Unterstützung endet nicht mit der Implementierung, sondern umfasst auch den fortlaufenden Support bei der Weiterentwicklung und Anpassung Ihrer Produktdokumentation.
- Verbesserter Marktzugang und gestärktes Image: Die nachgewiesene CPR-Konformität stärkt das Vertrauen von Kunden, Auftraggebern und Behörden. Wir helfen Ihnen dabei, die Erkenntnisse auch für Ihre Marketingstrategie zu nutzen.
Kostenloses Erstgespräch
Sind Ihre Bauprodukte für den europäischen Markt fit? Wir analysieren Ihre aktuelle Produktdokumentation, identifizieren Handlungsbedarf und entwickeln einen klaren Fahrplan zur CPR-Konformität – abgestimmt auf Ihre Produktpalette und Marktanforderungen. Vereinbaren Sie jetzt ein unverbindliches Erstgespräch mit unseren Experten.
Patrick Wortner
Geschäftsführer | MBA and Eng., Dipl.-Ing. (FH)
BauPVO im Überblick: Ziel, Geltungsbereich und was sich mit CPR 2024/3110 ändert
Die Construction Products Regulation (CPR), im Deutschen als Bauproduktenverordnung (BauPVO) bekannt, bildet das zentrale europäische Regelwerk für das Inverkehrbringen von Bauprodukten im EU-Binnenmarkt. Ihr Ziel ist die Schaffung einheitlicher Bedingungen für die Vermarktung, der Abbau technischer Handelshemmnisse sowie die Ermöglichung eines transparenten Vergleichs der Produktleistung. Die Verordnung gilt für sämtliche Produkte, die dauerhaft in Bauwerke des Hoch- und Tiefbaus eingebaut werden, sofern für sie harmonisierte Normen (hEN) oder Europäische Technische Bewertungen (ETA) existieren.
Mit der novellierten Fassung (EU) 2024/3110, die seit dem 8. Januar 2026 verbindlich gilt, wurden die Anforderungen in mehreren Bereichen grundlegend weiterentwickelt. Die wichtigsten Änderungen im Überblick:
- Klarere Pflichten für Wirtschaftsakteure: Die Verantwortlichkeiten von Herstellern, Importeuren und Händlern wurden neu strukturiert und präzisiert.
- Verschärfte Marktüberwachung: Die Befugnisse der nationalen Marktaufsichtsbehörden wurden gestärkt, um eine effektivere Kontrolle sicherzustellen.
- Nachhaltigkeits- und Umweltinformationen: Erstmals werden Umweltleistungsdaten als eigenständige, deklarationspflichtige Produktmerkmale regulatorisch verankert.
- Digitaler Produktpass (DPP): Die neue CPR schafft die regulatorische Grundlage für den digitalen Produktpass für Bauprodukte. Dieses maschinenlesbare Dateninstrument bündelt relevante Produkt-, Umwelt- und Kreislaufwirtschaftsinformationen strukturiert.
- Kreislaufwirtschaft: Anforderungen an Recyclingfähigkeit, Wiederverwendung und Lebenszyklusdaten gewinnen als Produktmerkmale an regulatorischem Gewicht.
Unternehmen, die ihre Produktdokumentation, Umweltdaten und digitale Infrastruktur jetzt anpassen, sichern sich dauerhaften Marktzugang und sind für die nächsten Ausbaustufen der Verordnung gut vorbereitet.
CE-Kennzeichnung & Declaration of Performance and Conformity (DoPC): wann erforderlich und was enthalten sein muss
Die CE-Kennzeichnung ist für Bauprodukte, die unter eine harmonisierte Norm fallen, in der Regel verpflichtend. Sie stellt die Grundvoraussetzung für das legale Inverkehrbringen im Europäischen Wirtschaftsraum dar. Dabei signalisiert sie, dass für ein Produkt die wesentlichen Merkmale deklariert wurden und das vorgeschriebene Konformitätsnachweisverfahren erfolgreich durchlaufen wurde. Wichtig zu wissen ist, dass die CE-Kennzeichnung keine qualitative Gesamtaussage darstellt, sondern als technischer Nachweis der erklärten Leistung dient.
Die Basis für die CE-Kennzeichnung bildet die Leistungs- und Konformitätserklärung, auch Declaration of Performance and Conformity (DoPC) genannt. Diese muss vom Hersteller für jedes kennzeichnungspflichtige Bauprodukt ausgestellt werden und mindestens folgende Angaben enthalten:
- Eindeutiger Kenncode und Produktkategoriedes Produkttyps
- Nennabmessungen oder Klassifizierung des Produkts
- Verweis auf die angewandte harmonisierte Norm (hEN) oder das Europäische Bewertungsdokument (EAD) inkl. Referenznummer und Datum
- Verwendungszweck gemäß der einschlägigen harmonisierten Norm (hEN) oder European Technical Assessment (ETA)
- Geschätzte Nutzungsdauer für den angegebenen Verwendungszweck
- Erklärte Leistung für alle wesentlichen Merkmale gemäß der hEN
- Deklaration der Umweltkennzahlen, mindestens des Treibhauspotenzials (GWP), schrittweise Ausweitung auf weitere Indikatoren
- Angaben zum angewandten Bewertungs- und Überprüfungssystem (AVS) sowie ggf. zur eingebundenen notifizierten Stelle
- Name und vollständige Kontaktdaten des Herstellers sowie ggf. des Bevollmächtigten
Mit der neuen Verordnung (EU) 2024/3110 werden die Anforderungen an die DoPC weiter konkretisiert. Dies betrifft insbesondere die Vollständigkeit der Leistungsangaben sowie die künftige Einbindung von Nachhaltigkeitsinformationen und den Übergang zum digitalen Produktpass. Neu gegenüber der bisherigen Declaration of Performance (DoP) ist zudem, dass die DoPC nicht nur Leistungswerte deklariert, sondern auch die Konformität mit den anwendbaren Produktanforderungen bestätigt und seit dem 8. Januar 2026 zwingend in elektronischem, nicht-editierbarem Format auf einer dauerhaft zugänglichen Website bereitzustellen ist. Eine lückenhafte oder veraltete Leistungs- und Konformitätserklärung kann unmittelbar zur Unverkäuflichkeit des Produkts im EU-Markt führen.
Harmonisierte Normen (hEN) und ETA/AVS: Wie Konformität in der Praxis nachgewiesen wird
Der Nachweis der CPR-Konformität erfolgt über zwei zentrale Wege, nämlich die harmonisierte Norm (hEN) und die Europäische Technische Bewertung (ETA).
Harmonisierte Normen (hEN) werden von europäischen Normungsorganisationen wie CEN oder CENELEC im Auftrag der EU-Kommission entwickelt und im Amtsblatt der EU veröffentlicht. Sobald eine hEN für ein Bauprodukt existiert und ihr Koexistenzzeitraum abgelaufen ist, wird die CE-Kennzeichnung für dieses Produkt verpflichtend. Die jeweilige Norm legt exakt fest, welche wesentlichen Merkmale geprüft und deklariert werden müssen.
Für Bauprodukte, die unter keine harmonisierte Norm fallen oder von bestehenden Normen wesentlich abweichen, bietet die Europäische Technische Bewertung (ETA) eine Lösung. Diese wird von einer zugelassenen Technischen Bewertungsstelle (TAB) auf Basis eines Europäischen Bewertungsdokuments (EAD) erteilt und ermöglicht ebenfalls die rechtssichere CE-Kennzeichnung.
In beiden Fällen ist das jeweilige AVS-Verfahren (Assessment and Verification Systems) entscheidend. Dieses System zur Bewertung und Überprüfung der Leistungsbeständigkeit legt fest, welche Aufgaben der Hersteller selbst übernimmt und welche einer notifizierten Stelle übertragen werden müssen. Die AVS-Systeme reichen von System 1+ mit den höchsten Anforderungen und externer Zertifizierung bis hin zu System 4, das in der vollständigen Eigenverantwortung des Herstellers liegt. Die Wahl des korrekten Systems hängt vom spezifischen Produkt sowie der zugrunde liegenden Norm ab und beeinflusst direkt den Aufwand sowie die Kosten der Konformitätsbewertung.
Nachhaltigkeitsanforderungen & EPD-Bezug: warum belastbare Umweltinformationen an Bedeutung gewinnen
Die neue Verordnung (EU) 2024/3110 markiert einen regulatorischen Paradigmenwechsel, da neben den klassischen technischen Leistungsmerkmalen nun Umwelt- und Nachhaltigkeitsinformationen als eigenständige Produkteigenschaften an Bedeutung gewinnen. Die novellierte CPR schafft erstmals einen verbindlichen Rahmen, damit Hersteller relevante Umweltdaten wie das Treibhausgaspotenzial oder die Ressourcennutzung strukturiert und nachvollziehbar bereitstellen.
Eng verknüpft mit dieser Entwicklung ist das Instrument der Umweltproduktdeklaration (Environmental Product Declaration, EPD). EPDs nach der Norm EN 15804 liefern standardisierte sowie verifizierte Informationen zur Umweltleistung eines Bauprodukts über dessen gesamten Lebenszyklus, beginnend bei der Rohstoffgewinnung bis hin zur Entsorgung. In vielen öffentlichen Ausschreibungen sowie bei Green-Building-Zertifizierungen wie DGNB, LEED oder BREEAM werden diese Deklarationen bereits heute gefordert und durch die neue CPR regulatorisch weiter aufgewertet.
Für Unternehmen bedeutet dies eine klare Weichenstellung. Wer Umweltdaten jetzt strukturiert aufbaut, erfüllt nicht nur die Anforderungen der neuen Bauproduktenverordnung, sondern schafft gleichzeitig die Grundlage für weitere Berichtspflichten, beispielsweise im Rahmen der CSRD oder der EU-Taxonomie. Belastbare Umweltinformationen entwickeln sich damit von einem optionalen Zusatzmerkmal zu einer strategischen Notwendigkeit für den Markterfolg.
Ausblick
Die Verordnung (EU) 2024/3110 markiert nicht das Ende, sondern den Beginn einer tiefgreifenden Transformation im europäischen Bauproduktenrecht. Die EU-Kommission treibt die Verzahnung von Produktregulatorik und Nachhaltigkeitsanforderungen konsequent voran. Themen wie der digitale Produktpass für Bauprodukte, weitergehende Anforderungen an die Kreislaufwirtschaft und Recyclingfähigkeit sowie eine stärkere Integration von Lebenszyklusdaten in die Produktdokumentation befinden sich bereits in der aktiven Umsetzung oder Planung.
Unternehmen, die heute in eine solide CPR-Infrastruktur investieren, legen damit das notwendige Fundament für die regulatorischen Anforderungen von morgen. Eine strukturierte Produktdokumentation, belastbare Prüfnachweise, rechtssichere Leistungs- und Konformitätserklärung und systematisch aufgebaute Umweltdaten sind dabei die entscheidenden Säulen.
Wer die Konformität lediglich reaktiv und kurzfristig angeht, wird den steigenden Aufwand künftiger Anpassungsrunden deutlich spüren. Eine strategische Herangehensweise schafft hingegen einen dauerhaften Wettbewerbsvorteil gegenüber Mitbewerbern, ob bei öffentlichen Ausschreibungen oder im gesamten Marktumfeld. PPP begleitet Sie bei diesem Prozess: pragmatisch, effizient und mit dem Fokus auf das, was für Ihren langfristigen Erfolg wirklich zählt.
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Geschäftsführer | MBA and Eng., Dipl.-Ing. (FH)
Häufig gestellte Fragen
Welche Bauprodukte fallen unter die CPR und wann brauche ich CE-Kennzeichnung und DoPC?
Die CPR gilt für alle Bauprodukte, die dauerhaft in Bauwerke des Hoch- oder Tiefbaus eingebaut werden. Entscheidend ist die Existenz einer harmonisierten Norm (hEN) oder einer Europäischen Technischen Bewertung (ETA). Sobald eine hEN gilt und deren Koexistenzzeitraum abgelaufen ist, sind die CE-Kennzeichnung sowie eine Leistungs- und Konformitätserklärung gesetzlich verpflichtend. Produkte ohne hEN oder ETA unterliegen derzeit keiner unmittelbaren Kennzeichnungspflicht, wobei der Geltungsbereich der Normen stetig erweitert wird.
Was ändert sich durch die neue CPR (EU) 2024/3110 – und seit wann gilt sie verbindlich?
Die Verordnung (EU) 2024/3110 ist seit dem 7. Januar 2025 in Kraft getreten und seit dem 8. Januar 2026 vollständig anwendbar. Sie löst schrittweise die alte Verordnung (EU) Nr. 305/2011 ab. Wesentliche Neuerungen sind die Verschärfung der Pflichten für Wirtschaftsakteure sowie die regulatorische Verankerung von Nachhaltigkeits- und Umweltinformationen. Zudem schafft sie die Basis für den digitalen Produktpass und die Kreislaufwirtschaft. Unternehmen müssen ihre Dokumentationen umgehend anpassen, um die Marktkonformität sicherzustellen.
Welche Rolle spielen harmonisierte Normen (hEN), ETA und AVS für den Nachweis der Leistung?
Diese drei Elemente bilden das Rückgrat der Konformität. Die hEN definiert die zu prüfenden Merkmale, während die ETA einen Weg zur CE-Kennzeichnung für innovative Produkte ohne Norm bietet. Das AVS-Verfahren legt fest, inwieweit externe notifizierte Stellen einzubinden sind. Die Wahl des Systems (1+ bis 4) ist durch die jeweilige Norm vorgegeben und beeinflusst direkt den Prüfaufwand sowie die Kosten.
Welche Nachhaltigkeitsdaten werden im Kontext CPR relevanter und wie hängt das mit EPD nach der EN 15804 zusammen?
Mit der neuen CPR werden Umweltleistungsdaten wie das Treibhausgaspotenzial (GWP) zu deklarationspflichtigen Merkmalen. Das etablierte Instrument zur Darstellung von Umweltinformationen ist die Umweltproduktdeklaration (EPD) nach EN 15804. Sie liefert verifizierte Daten über den gesamten Lebenszyklus und ist bereits heute Standard für Green-Building-Zertifizierungen (DGNB, LEED, BREEAM). Die neue CPR macht die Bestimmung von Umweltleistungen langfristig zur regulatorischen Pflicht.
Wie gehe ich pragmatisch vor, um Produktdaten, Dokumentation und Nachweise CPR-konform aufzubauen?
Der Prozess beginnt mit einer Bestandsaufnahme und einer Gap-Analyse der vorhandenen Leistungs- und Konformitätserklärungen und Prüfnachweise. Identifizierte Lücken werden nach Priorität abgearbeitet, wobei Produkte mit auslaufenden Übergangsfristen Vorrang haben. Parallel sollten interne Prozesse für eine fundierte, regelmäßige Datenerfassung und für die dauerhafte Pflege der Dokumentation etabliert werden. PPP unterstützt Sie hierbei von der ersten Analyse bis zur revisionssicheren Dokumentation.


