Welche CO2-Emissionen hat eine Silvesterrakete?

Zugegeben, verlässliche Zahlen darüber zu finden ist schwierig. Wir gehen aber davon aus, dass laut Statistik durchschnittlich 20.000 Tonnen Schwarzpulver mit einem CO2-Äquivalent von 4600 Tonnen im letzten Jahr in Deutschland verkauft wurden. Dies entspricht einem CO2-Äquivalent von 0,23 t je Tonne Schwarzpulver.

In Deutschland werden üblicherweise Raketen der Kategorie F2 verkauft. Diese besitzen eine Nettoexplosionsmasse i.H.v. 20 Gramm. Damit liegt das CO2-Äquivalent bei einer Rakete bei 4,6 g CO2e je Rakete. Das entspricht einer Autofahrt mit einem Mittelklassewagen von 29 Metern.

Feuerwerk geht aber auch Digital, bspw. mit der aktuell kostenlosen Software FWSim. Angenommen eine Rakete explodiert 10 Sekunden digital auf einem 50 Zoll TV. Dieser hat eine Leistungsaufnahme von 71 Watt; also 71 Wh. Bei einem CO2-Äquivalent für den Strommix Deutschland mit 0,55 g CO2 pro Wh hat das TV-Gerät ein CO2e von 39,05 g pro Stunde und 0,011 g CO2e pro Sekunde. Bei einer Explosionsdauer der Digitalen Rakete sind dies dann 0,11 g CO2e pro Rakete. Wer übrigens sein TV-Geräte mit Strom aus regenerativen Quellen betreibt, hat ein CO2e von 0,007 g CO2e pro Rakete.

Und ist ein digitales Feuerwerk nachhaltiger als ein echtes? Vermutlich ja, es schont die Umwelt, Flora und Fauna und es ist preiswerter. Ob ein digitales Feuerwerk gleich viel Spaß macht, muss jeder selbst entscheiden.

Happy new year!

Hinweis: Dies ist keine wissenschaftliche Untersuchung, sondern nur eine Annahme. Die Zahlenwerte können von der Realität abweichen. Es wird daher keine Haftung für die Berechnung und die angegebenen Zahlenwerte übernommen.

Bundestag beschließt Fristverlängerung bei der Drittmengenerfassung

Am 17.12.2020 wurde die Novellierung des EEG durch den Bundestag beschlossen. Damit ist die Frist für die Einführung und Umsetzung eines Messkonzepts für die Erfassung von Strommengen Dritter verlängert. Begründet wird dies u. a. mit Lieferschwierigkeiten für die benötigten Messmittel sowie der Veröffentlichung des Leitfadens zum Messen und Schätzen der Bundesnetzagentur. Betroffene Unternehmen müssen bis zum 01.01.2022 ein Messkonzept nach den Vorgaben der §§ 62a und 62b EEG erstellt und umgesetzt haben.

PeoplePlanetProfit wird Mitglied von ResponsibleSteel

Seit Dezember sind wir nun stolzes ResponsibleSteel Mitglied. Eine Non-Profit Organisation für Mitglieder aus allen Phasen der Stahllieferkette. ResponsibleSteel hat einen unabhängigen Zertifizierungsstandard und ein unabhängiges Zertifizierungsprogramm entwickelt, das auf die ISEAL-Verhaltenskodizes abgestimmt ist.

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CO2-Preisrechner für Unternehmen

Im Rahmen des Klimapakets der Bundesregierung ist die Einführung einer CO2-Bepreisung für fossile Brennstoffe ab 2021 beschlossen worden. Mit dem CO2-Preisrechner der IHK-Organisation können Sie die Veränderung der Kosten für Ihr Unternehmen berechnen.
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Projektverlängerung: 4.0-Kompetenzzentrum IT-Wirtschaft (KWI) begleitet den IT-Mittelstand für weitere zwei Jahre

  • Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum IT-Wirtschaft (KIW) geht in die zweite Förderphase
  • Kooperative Geschäftsmodelle im IT-Mittelstand werden weiterhin unterstützt
  • B2B Matching-Plattform IT2match hilft bei der Vernetzung von Unternehmenslösungen

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Digital-Gipfel der Bundesregierung: IT-Mittelstand kann Schlüsselrolle für Nachhaltigkeit einnehmen

Unter dem Leitthema „Digital nachhaltiger Leben“ wurden die beiden Megatrends Nachhaltigkeit und Digitalisierung diskutiert.

 

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Treibhausgase steigen trotz Lockdown weltweit auf neues Rekordhoch

Trotz Reisebeschränkungen, Flugverboten und Grenzschließungen nehmen die Emissionen auch 2020 weiter zu. Die Erderwärmung schreitet fort, warnt ein Bericht der UN.

 

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Förderbekanntmachung des BMWi zur IT-Sicherheit

Gefördert werden Einzel- oder Verbundprojekte, die

  • durch ihre Arbeiten und Ergebnisse aktiv zur Sensibilisierung und Unterstützung von KMU und Handwerk bei Thema IT-Sicherheit beitragen
  • Hilfestellungen und Unterstützungsleistungen zum sicheren Einsatz digitalisierter Prozesse und Geschäftsmodelle zielgruppengerecht aufbauen

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Wie die Regulierung künstlicher Intelligenz die Digitalisierung ausbremst

KI wird künftig in jedem digitalen Gerät stecken: Vom Mixer bis zur hochkomplexen Industriemaschine.
Doch Deutschland und Europa setzen auf weitgefasste Regulierung – damit droht ein großer Nachteil im Wettbewerb um die Technologieführerschaft.

 

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BITMi zur Herbstprognose: IT-Mittelstand besorgt über neuen Lockdown

  • Teil-Shutdown könnte die wirtschaftliche Erholung wieder ausbremsen.
  • Eine langfristige Strategie für den Umgang mit der Pandemie ist für Wirtschaft und Gesellschaft essenziell.
  • Wichtige Digitalisierungsvorhaben dürfen nicht aufgeschoben werden.

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